Home   Was ist ot ?   Regeln   Mitglieder   Maintainer   Impressum   FAQ/Hilfe   Browser
 

Chaos und Ordnung
E-Mail:
Passw.:
 english italiano
Maintainer: Claudia van Beilen, Version 1, 14.07.2001  Druckversion
Projekt-Typ: halboffen Tipp: Wer eingeloggt ist, kann
eigene Kommentare korrigieren.
Einloggen können sich Mitglieder
Status: Aktiv

Die Dynamik des Lebens als Chance zum Neuen

[Alle Kommentare ausblenden] (1) Chaos: Chaos ist eine scheinbare Bezugslosigkeit einzelner Teile miteinander. Chaos ist nötig, damit eine festgefahrene Ordnung ins Schwanken gebracht werden kann. Die Dynamik des Lebens ergibt immer wieder Chaos, dh. Anderung und Neuordnung. Bleiben wir selbst im Chaos stecken, ensteht womöglich Depression, Verwirrung, Einsamkeitsgefühle, Haltlosigkeit... kommt es zu einer Neuordnung ist darin ein Lernprozess eingeschlossen und es kommt zu einem neuen (erweiterten) Lebensgefühl, einem Gefühl von grösserer innerer Freiheit(Befreiung von alten Zwängen) und mehr Durchblick und Klarheit.

Erzwungene Ordnung als Lähmung

[Alle Kommentare ausblenden] (2) Ordnung kann auferlegt werden von aussen, dann ist es verbunden mit Gesetzgebung, Ueberwachung und Kontrolle oder von innen kommen. Dies ist nur durch Selbstorganisation möglich. In der Fremdbestimmung wird Ordnung auferlegt, durch Selbstbestimmung tiefgreifende Ordnung in einem System ermöglicht. Fremdbestimmung stört die naturgegebene Ordnung eines Systems (zBsp. Mensch)und bringt es in Dissbalance. Durch Störung von aussen gerät das System in Labilität und verliert seine haltgebende Struktur.

Zähigkeit alter Ordnungssysteme

[Alle Kommentare ausblenden] (3) Leben heisst lernen und lernen heisst in vorübergehende Unordnung geraten. Selbstorganisation regelt diese vorübergehende Phase und Neues kann entstehen. Warum tue ich selbst und die Gesellschaft als Ganzes schwer daran zu lernen und sich umzustellen? Zubetonierte Stabilität, tiefeingepräte Vorstellungen wie etwas zu sein hat. Nur nicht erschüttern lassen, Angst vor Neuem. Lieber auf Nummer Sicher gehen (alte Ordnung bewahren wollen, obwohl Neues überfallig ist).Das alles spricht dagegen.




Quelle: http://www.opentheory.org/chaos/text.phtml
(Last Software Update: 06.01.2002, 21:20)