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Digitalisierte Musik zwischen Raubkopie und gesellschaftlicher Alternative
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Maintainer: Stefan Merten, Version 1, 24.01.2005  Druckversion
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Digitalisierte Musik zwischen Raubkopie und gesellschaftlicher Alternative

[Alle Kommentare ausblenden] (2) Stefan Merten

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Dieser Beitrag ist als Grundlage eines Impulsreferats entstanden, das auf der Podiumsdiskussion copy kills (music kills) capitalism gehalten wurde. Hier sind die Inhalte der Folien sowie die zusätzlichen Notizen dokumentiert.

[Alle Kommentare ausblenden] (4) Der Beitrag kann unter http://www.opentheory.org/copykillsmusic_DE/ diskutiert werden.

1. Hintergrund: Oekonux

1.1. Freie Software als Keimform

[Alle Kommentare ausblenden] (7) Oekonux nimmt Freie Software (aka Open Source) als Ausgangspunkt

[Alle Kommentare ausblenden] (8) Sehr kurz gefasster Überblick über die Theorie

[Alle Kommentare ausblenden] (9) * 1. Grundlage: Selbstentfaltung

[Alle Kommentare ausblenden] (10) Basis der Produktionsweise

[Alle Kommentare ausblenden] (11) - Wesentlich: Kreative Entfaltung

[Alle Kommentare ausblenden] (12) * 2. Grundlage: Digitale Kopie

[Alle Kommentare ausblenden] (13) Neue Technologie

[Alle Kommentare ausblenden] (14) Internet als globale Fernkopiereinrichtung

[Alle Kommentare ausblenden] (15) - Schafft Überfluss von Informationsgütern

[Alle Kommentare ausblenden] (16) Überfluss ist Feind der Knappheit

[Alle Kommentare ausblenden] (17) Stellt Wareneigenschaft nachhaltig in Frage

[Alle Kommentare ausblenden] (18) * Erfolg durch Qualität

[Alle Kommentare ausblenden] (19) Produktionsweise ist dafür Voraussetzung

[Alle Kommentare ausblenden] (20) Produktionsweise funktioniert nicht unter Entfremdungsbedingungen wie z.B. Lohnarbeit

[Alle Kommentare ausblenden] (21) Freie Software ist höchstens zerstörbar aber nicht integrierbar

[Alle Kommentare ausblenden] (22) * Keimform für eine gesellschaftliche Alternative

[Alle Kommentare ausblenden] (23) Freie Software weist über Tauschgesellschaft hinaus

[Alle Kommentare ausblenden] (24) Produktionsweise für viele (alle?) kreativen Leistungen sinnvoll

[Alle Kommentare ausblenden] (25) * http://www.oekonux.de/

2. Freie Software und Musik

2.1. Selbstentfaltung in der Musik

[Alle Kommentare ausblenden] (28) * Ähnlichkeiten zu Freier Software

[Alle Kommentare ausblenden] (29) - Individuelle Motivation

[Alle Kommentare ausblenden] (30) Führt bei Musik zu erheblichen Investitionen in Instrumente, Equipment und Ausbildung

[Alle Kommentare ausblenden] (31) - Kreativer Ausdruck

[Alle Kommentare ausblenden] (32) * Unterschiede zu Freier Software

[Alle Kommentare ausblenden] (33) - KünstlerInnensubjekt vs. Free-Software-Community

[Alle Kommentare ausblenden] (34) Bürgerlicher Kunstbegriff stellt Individuum in den Mittelpunkt

[Alle Kommentare ausblenden] (35) Zweifelhaft, da Neues immer auf gesellschaftlichem Boden entsteht

[Alle Kommentare ausblenden] (36) - Patches sind nicht üblich

[Alle Kommentare ausblenden] (37) Jedoch: Moderne Musikformen beruhen darauf

[Alle Kommentare ausblenden] (38) Was entspricht bei Musik den Quellen?

[Alle Kommentare ausblenden] (39) - MusikerInnen verdienen meist wenig/kein Geld mit Musik!

[Alle Kommentare ausblenden] (40) Viele Freie-Software-EntwicklerInnen verdienen auch in diesem Bereich Geld

[Alle Kommentare ausblenden] (41) 900 Personen in Großbritannien leben vom Komponieren

[Alle Kommentare ausblenden] (42) Die wenigsten gerieten also in eine Notlage wenn sie weniger Geld für ihre Musik bekämen

[Alle Kommentare ausblenden] (43) * Selbstentfaltung ist Grundlage auch für Musik

2.2. Verwertung in der Musik

[Alle Kommentare ausblenden] (45) * Ähnlichkeiten zu Software

[Alle Kommentare ausblenden] (46) - Digitales Produkt

[Alle Kommentare ausblenden] (47) Unterliegt deswegen den Eigenschaften der digitalen Kopie

[Alle Kommentare ausblenden] (48) Insbesondere: Ersetzt Knappheit materieller Träger durch globalen Überfluss

[Alle Kommentare ausblenden] (49) - Verstoß gegen Copyright durch "Raubkopien" und P2P

[Alle Kommentare ausblenden] (50) Nicht bei Freier Software!

[Alle Kommentare ausblenden] (51) Nicht bei Freier Musik!

[Alle Kommentare ausblenden] (52) - Konzerte als Dienstleistung

[Alle Kommentare ausblenden] (53) Konzerte sind als Live-Event nicht digitalisierbar

[Alle Kommentare ausblenden] (54) Es gibt viele Dienstleister rund um Freie Software

[Alle Kommentare ausblenden] (55) - Etablierte Verwerter

[Alle Kommentare ausblenden] (56) Software-Industrie verwertet Software

[Alle Kommentare ausblenden] (57) Musikindustrie verwertet Musik

[Alle Kommentare ausblenden] (58) Verwerter sind nicht identisch mit den Kreativen

[Alle Kommentare ausblenden] (59) * Unterschiede zu Software

[Alle Kommentare ausblenden] (60) - Privatkopie / Verwertungsgesellschaften

[Alle Kommentare ausblenden] (61) - Nutzungslizenz auf Werkbasis

[Alle Kommentare ausblenden] (62) Ist bei Software immer üblich gewesen

[Alle Kommentare ausblenden] (63) War bei Musik unnötig, da Verknappung über die Bindung an Tonträger funktionierte

[Alle Kommentare ausblenden] (64) * Verwerter haben ein Problem - nicht die Kreativen

3. DRM, P2P, CC, CF

3.1. DRM (Digital Rights/Restriction Management)

[Alle Kommentare ausblenden] (67) Kopierschutz bzw. Abspielverhinderung

[Alle Kommentare ausblenden] (68) Vor allem aber: Weitreichende Pläne für Computer

[Alle Kommentare ausblenden] (69) * Ziel: Durchsetzung von Verwertungsinteressen mittels Technologie

[Alle Kommentare ausblenden] (70) Ist also vor allem im Interesse der Musikindustrie und anderer Verwerter

[Alle Kommentare ausblenden] (71) Staat als klassischer Hüter von Verwertungsinteressen nur am Rande im Spiel

[Alle Kommentare ausblenden] (72) - Im Rahmen von Marktwirtschaft unproblematisch

[Alle Kommentare ausblenden] (73) Verwertungsinteressen müssen in der Marktwirtschaft geschützt werden

[Alle Kommentare ausblenden] (74) - Gerechter als Verwertungsgesellschaften

[Alle Kommentare ausblenden] (75) Verwertungsgesellschaften waren in der analogen Ära sinnvoll, da individuelle Abrechnung von Werknutzung dort nicht möglich

[Alle Kommentare ausblenden] (76) DRM kann zielgenauer sein als Messmethoden von Verwertungsgesellschaften

[Alle Kommentare ausblenden] (77) * Probleme heutiger DRM-Ansätze

[Alle Kommentare ausblenden] (78) - Tendenziell soll jede einzelne Werknutzung exakt überwacht werden

[Alle Kommentare ausblenden] (79) Tiefer Eingriff in die Privatsphäre

[Alle Kommentare ausblenden] (80) BigBrother .

[Alle Kommentare ausblenden] (81) - Mit TPM wird das Prinzip des Computers massiv beschnitten

[Alle Kommentare ausblenden] (82) Seine Stärke ist gerade die universelle digitale Kopie

[Alle Kommentare ausblenden] (83) - Beachten Schrankenregelungen nicht ausreichend

[Alle Kommentare ausblenden] (84) Privatkopie, Wissenschaft, Bildung

[Alle Kommentare ausblenden] (85) - Übergabe staatlicher Regulationsmacht auf Unternehmen

[Alle Kommentare ausblenden] (86) Mit DRM können sich die Unternehmen ihr eigenes Urheberrecht stricken

[Alle Kommentare ausblenden] (87) Jenseits öffentlicher Kontrolle

[Alle Kommentare ausblenden] (88) * Warum nicht unbedenkliche DRM-Formen?

[Alle Kommentare ausblenden] (89) Wäre die marktwirtschaftliche Lösung mit individueller Abrechnung

[Alle Kommentare ausblenden] (90) Apple iTunes zeigt, dass Erfolg damit möglich ist

3.2. P2P (Peer to Peer)

[Alle Kommentare ausblenden] (92) D.h. "Tausch"börsen wie Kazaa, eDonkey, etc. pp.

[Alle Kommentare ausblenden] (93) Dort wird i.d.R. nicht wirklich getauscht

[Alle Kommentare ausblenden] (94) * System zur Verschleierung illegaler Kopien

[Alle Kommentare ausblenden] (95) Zumindest für Musik wäre es viel einfacher dicke, zentrale Server zu haben

[Alle Kommentare ausblenden] (96) Gibt auch andere Anwendungen für P2P (legale Inhalte, Load-Balancing)

[Alle Kommentare ausblenden] (97) * Funktioniert als Distribution, weil Bekanntmachung in anderer Sphäre angesiedelt ist

[Alle Kommentare ausblenden] (98) MTV, Radio und Co übernehmen die Bekanntmachung der Produkte der Musikindustrie

[Alle Kommentare ausblenden] (99) Eindeutigkeit, die zum Suchen nötig ist, ist über einfaches Namensschema (Interpret, Titel) gegeben

[Alle Kommentare ausblenden] (100) Fehlt für Freie Musik weitgehend

[Alle Kommentare ausblenden] (101) MTV, Radio und Co könnten dies grundsätzlich ändern

[Alle Kommentare ausblenden] (102) * Freie Musik / Freier Content käme ohne P2P aus

[Alle Kommentare ausblenden] (103) Distribution und Bekanntmachung ähnlich wie bei Freier Software

[Alle Kommentare ausblenden] (104) Wiki-ähnliche Systeme könnten Publishing für alle zur Verfügung stellen

[Alle Kommentare ausblenden] (105) Netlabels sorgen (schon heute) für Auswahl / Qualitätskontrolle

[Alle Kommentare ausblenden] (106) P2P könnte für bestimmte Anwendungen dennoch sinnvoll sein

[Alle Kommentare ausblenden] (107) * P2P ist für Freien Content überflüssig

[Alle Kommentare ausblenden] (108) Freie Software ist ein gutes Beispiel dafür

[Alle Kommentare ausblenden] (109) Auch hier staunen Marketing-Leute über die Bekanntheit ohne Werbung

3.3. CC (CreativeCommons)

[Alle Kommentare ausblenden] (111) * Lizenzen für "Some rights reserved"

[Alle Kommentare ausblenden] (112) - Attribution

[Alle Kommentare ausblenden] (113) - Noncommercial

[Alle Kommentare ausblenden] (114) - No Derivative works

[Alle Kommentare ausblenden] (115) - Share Alike

[Alle Kommentare ausblenden] (116) Copyleft entspricht SA+BY

[Alle Kommentare ausblenden] (117) * Große Bewegung mit gutem "Marketing" (http://creativecommons.org/)

[Alle Kommentare ausblenden] (118) Gelten für alle Inhalte

[Alle Kommentare ausblenden] (119) Werden an die nationalen Rechtssysteme angepasst

[Alle Kommentare ausblenden] (120) * Noncommercial hilft dem Opus-Magnum-Gedanken

[Alle Kommentare ausblenden] (121) "Ich trage gerne etwas bei, wenn es nicht kommerziell (aka entfremdet) genutzt werden kann"

[Alle Kommentare ausblenden] (122) * CreativeCommons begünstigen Übertragung der Idee Freier Software

[Alle Kommentare ausblenden] (123) Dürfte keine Initiative geben, die dies erfolgreicher betreibt

3.4. CF (Content-Flatrate) / P2P-Steuer

[Alle Kommentare ausblenden] (125) * Abgabe auf Internet-Anschlüsse

[Alle Kommentare ausblenden] (126) * Umverteilung an UrheberInnen von P2P-Inhalten

[Alle Kommentare ausblenden] (127) * Legalisiert damit P2P von Material unter Copyright

[Alle Kommentare ausblenden] (128) * (Neue) Verwertungsgesellschaften als Umverteiler (VG-Online)

[Alle Kommentare ausblenden] (129) Verwertungsgesellschaft für Musik ist bisher GEMA

[Alle Kommentare ausblenden] (130) Verwertungsgesellschaft für Text ist bisher VG Wort

[Alle Kommentare ausblenden] (131) Verwertungsgesellschaften entstanden wegen der Unmöglichkeit der individuellen Abrechnung analoger Kopien

[Alle Kommentare ausblenden] (132) * De facto: Pauschale Steuer für Internetnutzung

[Alle Kommentare ausblenden] (133) Muss staatlich durchgesetzt werden

[Alle Kommentare ausblenden] (134) Ist nicht leistungsbezogen

3.5. Zur Kritik der P2P-Steuer (1/2)

[Alle Kommentare ausblenden] (136) Hier gäbe es viel zu sagen...

[Alle Kommentare ausblenden] (137) * Zahlreiche praktische Probleme

[Alle Kommentare ausblenden] (138) - Gerechte Aufteilung der erhobenen Gelder?

[Alle Kommentare ausblenden] (139) Bei verschiedenen Medien

[Alle Kommentare ausblenden] (140) - Wo sollen die Schranken sein?

[Alle Kommentare ausblenden] (141) Jede Web-Seite anmeldbar?

[Alle Kommentare ausblenden] (142) Proprietäre Software?

[Alle Kommentare ausblenden] (143) Tiefer liegendes Problem: Digitale Kopie ist universell

[Alle Kommentare ausblenden] (144) - Kommt wie DRM nicht ohne Messungen aus

[Alle Kommentare ausblenden] (145) Messungen ohne DRM-Methoden sind immer falsch

[Alle Kommentare ausblenden] (146) - Internationale Nutzung vs. nationale Verwertungsgesellschaft

[Alle Kommentare ausblenden] (147) * Probleme mit der "Kompensation" / Geldversorgung

[Alle Kommentare ausblenden] (148) - Für die UrheberInnen würde sich nichts ändern

[Alle Kommentare ausblenden] (149) Zumindest wenn System sich nicht fundamental von GEMA und Co. unterscheidet

[Alle Kommentare ausblenden] (150) Verlage und Verwertungsgesellschaften kassieren trotzdem

[Alle Kommentare ausblenden] (151) Geldversorgung findet bisher schon nicht statt

[Alle Kommentare ausblenden] (152) Fundamentales Problem: UrheberInnen leben in einem hochkonkurrenten Raum, der durch die P2P-Steuer nicht verschwindet

[Alle Kommentare ausblenden] (153) - Pauschale Besteuerung ist ungerecht

[Alle Kommentare ausblenden] (154) Zusammenhang zwischen allgemeiner Internet-Nutzung und P2P ist viel schwächer als bei CompactCassetten

[Alle Kommentare ausblenden] (155) - Andere Bezahlsysteme wären einfacher und gerechter (Street-Musician-Modell)

[Alle Kommentare ausblenden] (156) KonsumentIn bezahlt UrheberIn direkt

[Alle Kommentare ausblenden] (157) Individuelle Abrechnung ist gerechter

[Alle Kommentare ausblenden] (158) * Viele Probleme und wenig Nutzen

3.6. Zur Kritik der P2P-Steuer (2/2)

[Alle Kommentare ausblenden] (160) * Subtile Wirkungen

[Alle Kommentare ausblenden] (161) - Einstieg in die lange befürchtete Kommerzialisierung des Internet

[Alle Kommentare ausblenden] (162) Bisher gibt es relativ klare Unterscheidung zwischen Freien und kommerziellen Inhalten

[Alle Kommentare ausblenden] (163) Damit unterlägen tendenziell alle Inhalte der Kommerzialisierung

[Alle Kommentare ausblenden] (164) - An Freiheit orientierte UrheberInnen werden geschwächt

[Alle Kommentare ausblenden] (165) Nicht wenige MusikerInnen sind für P2P etc.

[Alle Kommentare ausblenden] (166) * Fehlanzeigen

[Alle Kommentare ausblenden] (167) - Verhindert DRM nicht

[Alle Kommentare ausblenden] (168) DRM ist deswegen ja noch nicht verboten

[Alle Kommentare ausblenden] (169) Besonders pikant: Dies ist ein offizielles Ziel der P2P-Steuer!

[Alle Kommentare ausblenden] (170) - Bricht nicht mit der DRM-Logik

[Alle Kommentare ausblenden] (171) Stellt nur von individuell auf steuerfinanziert um

[Alle Kommentare ausblenden] (172) - Stärkt Freie Inhalte nicht

[Alle Kommentare ausblenden] (173) Es gibt keine "unkompensierten" Inhalte mehr - selbst wenn dies von den UrheberInnen gewünscht ist

[Alle Kommentare ausblenden] (174) Verwischt für KonsumentInnen Unterschied zwischen Freien und restriktiven Gütern

[Alle Kommentare ausblenden] (175) Bewusstsein für Copyright-Problematik wird in der Praxis verhindert ("Ich darf es doch jetzt sogar legal kopieren - was interessiert mich da noch Copyright?")

[Alle Kommentare ausblenden] (176) * Viele grundsätzliche Probleme

4. Alternative Perspektiven

4.1. Utopische Oekonux-Perspektive

[Alle Kommentare ausblenden] (179) Wichtig für eine politische Orientierung

[Alle Kommentare ausblenden] (180) * Geldversorgung überflüssig machen

[Alle Kommentare ausblenden] (181) Selbstentfaltung als zentralen Grund für Urheberschaft

[Alle Kommentare ausblenden] (182) * Verknappung von Informationsgütern abschaffen

[Alle Kommentare ausblenden] (183) Ist nicht materiell begründet

[Alle Kommentare ausblenden] (184) Ist nicht gerechtfertigt, da es keine genialen Informationsgüter gibt

[Alle Kommentare ausblenden] (185) * Verwertung ist kein überhistorisches Recht der UrheberInnen

[Alle Kommentare ausblenden] (186) So etwas wird gesellschaftlich entschieden und kann sich ändern

[Alle Kommentare ausblenden] (187) Auch die Produktion außerhalb der Zünfte war illegal und dennoch ein Anfang der bürgerlichen Gesellschaft

[Alle Kommentare ausblenden] (188) * Qualität ist unter Bedingungen der Selbstentfaltung höher

[Alle Kommentare ausblenden] (189) Kein Schielen auf Verwertungsinteresse nötig wenn es kein Verwertungsinteresse gibt

[Alle Kommentare ausblenden] (190) Freie Software hat sich genau wegen dieser Qualität durchgesetzt

[Alle Kommentare ausblenden] (191) * Langfristig-utopische Perspektive ist klar :-)

[Alle Kommentare ausblenden] (192) Einfach aushalten?

4.2. Realpolitische Perspektive

[Alle Kommentare ausblenden] (194) * Wie weit kommt DRM überhaupt?

[Alle Kommentare ausblenden] (195) - Technische Umsetzung schwierig

[Alle Kommentare ausblenden] (196) TPM, TCG

[Alle Kommentare ausblenden] (197) Redesign des Computers an sich

[Alle Kommentare ausblenden] (198) Sämtliche Datenströme im Computer(!) müssten überwacht werden

[Alle Kommentare ausblenden] (199) - Politische Umsetzung ist begrenzt

[Alle Kommentare ausblenden] (200) Privatkopie .

[Alle Kommentare ausblenden] (201) - Akzeptanz ist bescheiden

[Alle Kommentare ausblenden] (202) Un-CD-Kampagne der c't

[Alle Kommentare ausblenden] (203) Verbreitet fehlendes Unrechtsbewusstsein

[Alle Kommentare ausblenden] (204) Nachvollziehbar, da niemensch etwas weg genommen wird, da Informationsgüter sich durch Kopie vermehren

[Alle Kommentare ausblenden] (205) * Sinnvolles Handeln

[Alle Kommentare ausblenden] (206) - Keine P2P-Steuer

[Alle Kommentare ausblenden] (207) Verwischung der Grenzen zwischen alter und neuer Welt ist der beste Weg der Integration einer Keimform!

[Alle Kommentare ausblenden] (208) Setzt durch, was der Musikindustrie nicht gelingen will

[Alle Kommentare ausblenden] (209) - Koexistenz von DRM und Freien Inhalten ermöglichen

[Alle Kommentare ausblenden] (210) - Stärkung Freier Lizenzen wie CreativeCommons

[Alle Kommentare ausblenden] (211) * Sinnvolles Handeln scheint möglich

4.3. Reform oder Revolution?

[Alle Kommentare ausblenden] (213) Alte Frage für Linke

[Alle Kommentare ausblenden] (214) Diesmal mit echter Substanz

[Alle Kommentare ausblenden] (215) * P2P-Steuer trägt alle Züge einer sozialdemokratischen Lösung

[Alle Kommentare ausblenden] (216) - Bricht dem Neuen die Spitze ab

[Alle Kommentare ausblenden] (217) - Integriert es in das Alte

[Alle Kommentare ausblenden] (218) - Verhindert eine neue Entwicklung

[Alle Kommentare ausblenden] (219) * Copyright-System ungeeignet für Geldversorgung?

[Alle Kommentare ausblenden] (220) Zumindest unter digitalen Bedingungen

[Alle Kommentare ausblenden] (221) Ganz neues System der Geldversorgung für die Kreativen?

[Alle Kommentare ausblenden] (222) * Ist Musik / P2P / Musikindustrie so wichtig?

[Alle Kommentare ausblenden] (223) Freie Wissenschaft ist für die Produktivkraftentwicklung viel zentraler

[Alle Kommentare ausblenden] (224) * Sind wir vielleicht zu ungeduldig?

[Alle Kommentare ausblenden] (225) Die Grundlagen für eine fundamentale Veränderung sind da

[Alle Kommentare ausblenden] (226) Aber jede Veränderung braucht Zeit




Quelle: http://www.opentheory.org/copykillsmusic_de/text.phtml
(Last Software Update: 24.01.2005, 23:38)