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Nehmt Jesus vom Kreuz!
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Maintainer: Nils Sautter, Version 2, 03.09.2003  Druckversion
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Aufruf an das Christentum:

[Alle Kommentare ausblenden] (1) „Nehmt Jesus ab vom Kreuz !!!“

Was bedeutet der leidende & sterbende Jesus Christus am Kreuz - als Symbol einer (katholischen) Kirche oder Religiösität - gegenüber dem Auferstandenen?

[Alle Kommentare ausblenden] (2) Was ist es für eine symbolische Tat – was ist es für ein Gebet – ihn nach 2.ooo Jahren von den vielen symbolischen Kreuzigungen in Kirchen, Schulen, öffentlichen Gebäuden und privaten Räumen abzunhemen?

Aus dem Marketing sowie der Tiefenpsychologie wissen wir, dass der Mensch mit einem Firmenlogo oder Unternehmenssymbol direkt die dahinter stehende Organisation, deren Inhalte & Image identifiziert.

[Alle Kommentare ausblenden] (3) Ist das Leiden & Sterben Jesu am Kreuz ein Symbol einer lebendigen Kirche? Stell Dir die Erleichterung und Befreiung vor, die das feierliche Abnehmen von Jesusfiguren von Holz- & Steinkreuzen bewirken könnte...

Tiefenpsychologische Bedeutung des Kreuzes

[Alle Kommentare ausblenden] (4) Zu leicht könnte man versucht sein, dem Kreuz eine negative Bedeutung beizumessen – oder gar, es mit Leiden zu verhüllen. Und genau dies mag ein Kreuzungspunkt, eine Weggabelung und Entscheidung sein. Die Herausforderung ist ein erfülltes, glückliches Leben – Freu(n)de – das Gleichgewicht der elementaren Himmelsrichtungen – ein in Liebe vereinter Planet. Was wäre ein Leben ohne Begegnungen, Konfrontationen, x-fache Vielfalt, ...?

in der Mathematik / Geometrie ist der Punkt ein Kreuz "x"

[Alle Kommentare ausblenden] (5) Das Missverständnis, das Aufeinandertreffen zweier Richtungen mit Leid zu assoziieren, wurde mit Jesu Auferstehung sogar über den Tod hinaus aufgehoben. Wie viele andere Beispiele zeugt die Vereinigung anscheinender Gegensätze wie Diesseits & Jenseits, Gut & Böse, Männlich & Weiblich, Ost & West, ... von einer zentrierten Kraft, die über sich selbst hinauswächst. Dies bringt das Symbol des Kreuzes auf den Punkt.

Das Wunder vollbringen ...

[Alle Kommentare ausblenden] (6) Madonna weint bis heute – sie weint sein Blut, denn auch Jesus Christus blutet bis heute – wird bis heute an's Kreuz geschlagen (wenn auch „nur“ symbolisch). Die Wirkung ist massenhypnotisch und stigmatisiert die Menschlichkeit. Das Leid, welches wir „verherrlichen“(?!), ist der Zustand unserer Gesellschaft. Würden wir heutzutage mit dem „Christusphänomen“ anders umgehen, als vor 2.ooo Jahren? Ist die Hexenverbrennung der Inquisition vorbei – oder auf anderen Ebenen? Würde Jesus, wenn er heutzutage leben würde, nicht leiden (müssen)? Haben wir uns geändert? Trägt er wirklich unser Leid – oder ist er unser Leidtragender? Sollten wir uns nicht langsam (einfach) ändern – und damit in unserer Gesellschaft wirken?

Wie gehen wir mit Wunder, z.B. dem Wunder des Lebens um, so lange es Leidtragende in unserer Gesellschaft gibt?

[Alle Kommentare ausblenden] (7) Wenn diese Massenhypnose für die Zeichen der Zeit sorgt, dass Madonnenstatuen als Symbol göttlicher Weiblichkeit, wundervolles Blut weinen – und Menschen das fortgesetzte Leiden in Form von Stigmen (Wundmale Jesu an Händen, Füssen, der Seite, der Haut & Krone) tragen – was wäre uns Menschen möglich, wenn wir diese Kraft produktiv einsetzen?

Unabhängig davon, ob es die besagten WUNDEr wie Stigmen und blut weinende Madonnen gibt – sind diese Geschehnisse als ein Produkt aufbauender liebevoller Kräfte einzustufen, oder eher destruktiv?

[Alle Kommentare ausblenden] (8) Was wollen uns diese Zeichen sagen? Dass die Kirche & Gesellschaft auf dem richtigen Weg ist: „nur weiter so!“??? Oder könnte es sein, dass es sich um Leidtragende der Neuzeit und Gegenwart handelt? Leidet der lebendige Kern der Kirche etwa? Wie ist mit diesem Leid umzugehen (sicher entwickeln Menschen mit Stigmen dabei spirituelle, therapeutische oder gar suizidale Ansätze)? Welche Konzepte bzgl. Leid, dem Bösen, ... etc. bieten die Kirchen an?

7 Siegel.......

[Alle Kommentare ausblenden] (9) MitGefühl statt MitLeid Die Wundmale, die unsere Gesellschaft dem Göttlichen in Form seines Menschensohnes* - auch dem Göttlichen in sich selbst setzt, sind schlummernde Potentiale. Die angesprochenen „Wunder-Wunden“ haben folgende uralte und symbolisch einfach nachvollziehbare Bedeutungen: * = jedes Menschen, Wesen, ... etc.

1.) Die Haut steht als Symbol des Kontaktes zur Aussenwelt, als Kreuzungspunkt zwischen innen & aussen.

[Alle Kommentare ausblenden] (10) „Oben wie unten wie innen gleich aussen“ sagt selbst Jesus (ansonsten aus der hermetischen Lehre nach Hermes Trismegistos). Inwiefern unterscheidet sich Jesus Christus Innenwelt von seiner Aussenwelt – nämlich uns?! Jesus hat nie einen Unterschied gemacht. Was im Leben ist NICHT göttlich und nicht als solches zu behandeln? Wie steht es um die Innen- & Aussenwelt der Kirche?

2. bis 5.) Die Wundmale in Händen & Füssen

[Alle Kommentare ausblenden] (11) entsprechen sprudelnden Kraft-, sensiblen Heilquellen – dem HANDeln in dieser Welt mit beiden Füssen auf dem Boden.

6. Die Wunde im Herzen

[Alle Kommentare ausblenden] (12) sitzt in der Schnittstelle zu unserer Welt – dem weltlichen Gemeinschaftsgefühl, Gesellschaft & Kulturen, dem Verständnis, Familien, der Liebe, ... (we are one!) Gibt es hier einen „Auftrag an die Kirchen“?

7. Unsere Krone

[Alle Kommentare ausblenden] (13) im Falle Jesu eine Rosenkrone, ist unsere Erscheinung als Wesentliches, Göttliches – unsere Anbindung an das Kosmische, die Einbindung in ein grösseres Ganzes – ein Teil zu sein und dennoch ganz. Was hat „die Krone der Schöpfung“ mit der Kirche gemein? Stellen sich Kirche, Pfarrer, Bischöfe, Kardinäle, ... stellt sich der Papst in irgendeiner Form über den Menschen oder gar Gott? Übrigens: Du bist die Krone, die Du der Schöpfung aufsetzen kannst.

Das Reich Gottes ist in Dir und um Dich herum - nicht in Gebäuden aus Holz oder Stein!

[Alle Kommentare ausblenden] (14) Jesu Worte aus dem Thomasevangelium, welches von der Kirche wohlweislich nicht mit in die Bibel aufgenommen wurde – wahrscheinlich wegen der hohen Authentizität und den klaren Anweisungen Jesu an seine folgende „Kirche“. Dieses Evangelium ist die Grundlage des Films „Stigmata“ von Metro Goldwyn-Mayer, in welchem das Medium von sonderbaren Wundmalen gekennzeichnet ist. Die Kirche versucht sich mit Exorzismus gegen den bis in den Vatikan gesandten Boten zu schützen. Die Message ist das Thomasevangelium, es nicht weiter zu unterdrücken, sondern zu einer Basis in der Kirche werden zu lassen – einer Kirche, die aus dem Innersten kommt und nicht von oben herab aufgedrückt wird...

Privat:

[Alle Kommentare ausblenden] (15) Ich bin gläubig, sogar römisch-katholisch getauft, und ich will mit dieser Website keinen (gläubigen) Menschen verletzen. Ich zweifle nicht an der wundervollen Person Jesu Christi – und dennoch bin ich für die Fülle der verschiedenen Religionen offen. Diese dienen mir als Spiegel für meine innerste Spiritualität.

Natürlich sind die aufgeführten Behauptungen, oder eher Fragen, bezüglich den wundersamen Geschehnissen namens Stigmata oder Blut weinende Madonnen, reine Spekulation – was zum Nachdenken anregen soll.

[Alle Kommentare ausblenden] (16) Besonders will ich stigmatisierte Menschen nicht beleidigen, die aus meiner Sicht ein Leiden tragen, welches wir bis heute dem „Christusphänomen“ an sich aufbürden. Ich ehre diese Leistung, Wunden zwecks Heilung & Transzendenz auf sich zu nehmen – unabhängig davon, ob dies sein muss oder auch anders ginge.

Die Aktion „Jesus heutzutage vom Kreuz abzunehmen“ ist einfach aus meinem tiefsten Mitleid heraus entstanden, das ich jeweils verspüre, wenn ich ein Kreuz mit Christus sehe.

[Alle Kommentare ausblenden] (17) Diese Aktion ist daraus entstanden, das Stigma dieses Mitleids in Mitgefühl zu wandeln und etwas zu tun, anstelle nur zu jammern.

Ich bin mir bewusst mit dieser Aktion Kontroversen heraufzubeschwören

[Alle Kommentare ausblenden] (18) – gewisser Weise kann & will ich jedoch nicht anders, denn ich folge hiermit einfach nur meinem inneren Drang, meiner Intuition und sowahr Gott will: der Liebe.

Forum, Petition, Kontakt

[Alle Kommentare ausblenden] (19) Meine Offenheit für Diskussionen bezüglich dieser Website drücke ich durch das Forum "open theory" aus – Deine Möglichkeit mir beizupflichten besteht durch eine online-Petition: http://www.petitiononline.com/cruzifix/petition.html

Ich freue mich auf Feedback, Aktionen & Bewegung.

[Alle Kommentare ausblenden] (20) „we are one“ Nils Sautter br@in-storm.de




Quelle: http://www.opentheory.org/entkreuzigung/text.phtml
(Last Software Update: 03.09.2003, 20:13)