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Zivilisationsterrorismus
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Maintainer: xenid :-), Version 1, 12.09.2001  Druckversion
Projekt-Typ:
Status: Archiv

geschehnis 11.09.2001

[Alle Kommentare ausblenden] (1) zu den terroranschlägen braucht man nicht viel zu sagen. die fernsehmedien übernehmen diese aufgabe zur genüge.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,156617,00.html

unter dem projekt weltfrieden - terror spezial findet man links zu seiten, die weiterführende informationen bieten.

reaktionen der usa

[Alle Kommentare ausblenden] (2) bush's reaktion war abzusehen.
hartes durchgreifen. schnelle gegenmassnahmen und mititärische mobilisierung.
spontane drohung an die täter.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,156686,00.html

kein gedanke der nach innen führt. schuldzuweisungen.

mitgefühl

[Alle Kommentare ausblenden] (3) als erstes muss man hier die menschliche position betrachten.

Schröders Beileidsschreiben an Bush


Berlin - Bundeskanzler Gerhard Schröder hat am Dienstag nach den Terroranschlägen in New York und Washington folgendes Telegramm an US-Präsident George W. Bush gesandt:
"Sehr geehrter Herr Präsident,

mit Entsetzen habe ich von dem verabscheuungswürdigen terroristischen Anschlägen auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington erfahren, bei denen so viele Menschen ihr Leben verloren haben.

Meine Regierung verurteilt diese terroristischen Akte auf das Schärfste. Das deutsche Volk steht in dieser schweren Stunde an der Seite der Vereinigten Staaten von Amerika.

Ich möchte Ihnen und dem amerikanischen Volk mein tief empfundenes Beileid und meine uneingeschränkte Solidarität aussprechen. Unsere Anteilnahme gilt den Opfern und deren Angehörigen."

Gerhard Schröder

Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland

stellung bundespräsident

[Alle Kommentare ausblenden] (4) B U N D E S P R Ä S I D E N T R A U

"Dieser Tag hat die Welt verändert"

Mit einer Regierungserklärung reagiert Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) heute auf die Terroranschläge. Die zunächst geplanten Haushaltsberatungen wurden verschoben. Unterdessen brach Bundespräsident Rau seine Skandinavien-Reise ab. Er appellierte, "dem Hass zu widerstehen".

Berlin - Die Rede Gerhard Schröders ist heute der einzige Tagespunkt der Bundestagssitzung. Am Vormittag wollen Politiker während eines Gottesdienstes der Opfer der Anschläge in New York und Washington gedenken.

Bundespräsident Johannes Rau will am Morgen aus Helsinki nach Berlin zurückkehren. Er reagiert damit auf die Anschläge und sagte gestern Abend tief betroffen seine Teilnahme an einem Abendempfang zu Ehren der finnischen Staatspräsidentin Tarja Halonen ab. Er erklärte dazu:
"Dieser Tag hat die Welt verändert. Ein schreckliches Ereignis, dessen Ausmaß wir noch nicht kennen... Wir wissen nicht, welche politischen, welche gesellschaftlichen Auswirkungen das hat, was heute geschehen ist und was wir auf den Fernsehschirmen gebannt und erschrocken und, kaum des Nachdenkens fähig, verfolgen....Fröhliche Gesänge passen nicht zu diesem Abend.
Die Gruppe, die wir mitgebracht haben, damit sie uns mit Musik erfreut, wird gleich einen Trauergesang anstimmen, der stammt aus dem Mittelalter. Er erinnert uns daran: Das Leid ist nicht neu, das Leid hat die Menschen immer begleitet. Die Nachricht, die uns diese Leidensgesänge vermitteln wollen, ist älter als das Mittelalter und älter als unser Leben. Diese Nachricht heißt: Hass zerstört die Welt und Hass vernichtet Menschen. Darum geht es überall, in Finnland und in Deutschland, in Europa und in Amerika, im Nahen Osten und im fernen Asien: Dem Hass zu widerstehen und der Nächstenliebe Raum zu schaffen."



ich finde schön, dass hier dieses ereignis als ewig wiederkehrendes leid der menschen benannt wird.

politische reaktionen - destruktiv

[Alle Kommentare ausblenden] (5) "Die Vereinigten Staaten können auf die Hilfe und Unterstützung ihrer 18 Verbündeten vertrauen", teilte NATO-Generalsekretär George Robertson mit.
"Ihr werdet nicht davonkommen"

Toni Blair: "Das ist nicht nur ein Kampf der USA gegen den Terrorismus"

Putin: "Derartige Aktionen müssen bestraft werden".

"Frankreich an Amerikas Seite"

Jubel im Libanon und Jerusalem

Ägyptens Präsident Mubarak: "USA waren gewarnt"



schuldzuweisungen führen zu erneutem hass. meiner meinung nach ein sinnloses unterfangen die problematik über bestrafung (vernichtung) zu lösen.

politische reaktionen - konstruktiv

[Alle Kommentare ausblenden] (6) UNO-Generalsekretär: "Kühles Handeln erforderlich"

Auch Hollands Premierminister warnt vor Überreaktionen

Ex-Premier Barak: "Zeit zum gemeinsamen Handeln"

Taliban dementieren Beteiligung

Opec stoppte Ölpreisanstieg



die sache als anschlag gegen die usa sehen. ohne emotionen die situation objektiv betrachten und vermitteln..

NATO- einsatz ?

[Alle Kommentare ausblenden] (7) Die Nato erklärte die Anschläge als "nicht hinnehmbar" und erklärte den USA ihre Solidarität. Tony Blair versicherte den USA, "Schulter an Schulter mit den USA zu stehen. Russlands Präsident Putin telegrafierte Bush: "Derartige Aktionen müssen bestraft werden". Die UNO und Holland mahnen dagegen vor Überreaktionen.



meine meinung: ein NATO- einsatz wäre falsch!

wie kann aber deutschland die bündnisverpflichtung ablehnen ohne mehr zu schädigen.

neue diplomatie

[Alle Kommentare ausblenden] (8) es wäre an der zeit, dass europa global die richterfunktion zugesprochen bekommt.

erstens: militärische kontakte zur NATO
zweitens: wirtschaftliche kontakte nach russland
drittens: die besten geheimdienstkontakte in den nahen osten

hier sollte man den vermittliungsprozess ansetzen. die NATO greift nicht ein.
es wird eine internationale zivil-militärische kommission eingerichtet, die als aussenstehende organisation alle weiteren geschehnisse lenkt.




Quelle: http://www.opentheory.org/friedensloesung/v0001.phtml
(Last Software Update: 12.09.2001, 10:17)