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Was muss zuerst geaendert werden, der Geist oder die Welt?: Ein Kurs in Wundern!
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Maintainer: peter steinhagen, Version 1, 04.09.2002  Druckversion
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Ein Kurs in Wundern

[Alle Kommentare ausblenden] (1) "Ein Kurs in Wundern" wurde in den sechziger Jahren von einer New Yorker Psychologie-Professorin namens Helen Chakmen durch Eingebung empfangen. Der Kurs enthaelt ein Textbuch zur Darlegung der philosophischen Thesen, ein Uebungsbuch mit 365 Tageslexionen und ein Handbuch fuer Lehrer. Das Ziel des Kurses ist es, den Geist fuer die direkte ungefilterte Erfahrung der Wirklichkeit zu oeffnen. Haellt er dieses Versprechen? Gewiss.

Die ersten Lektionen.

[Alle Kommentare ausblenden] (2) 1. Nichts, was ich sehe, bedeutet etwas. 2. Ich habe allem, was ich sehe, die gesamte Bedeutung dessen gegeben, die es fuer mich hat. 3.Ich verstehe nichts was ich sehe. 4. Diese Gedanken bedeuten nichts. 5. Ich rege mich nie aus dem Grund auf, den ich meine. 6. Ich rege mich auf, weil ich etwas sehe, was nicht da ist. 7. Ich sehe nur die Vergangenheit. 12. Meine bedeutungslosen Gedanken zeigen mir eine bedeutungslose Welt. 14. Gott hat keine bedeutungslose Welt erschaffen.

Die Thesen des Kurses

[Alle Kommentare ausblenden] (3) Gott hat diese Welt nicht erschaffen. Alles, was Gott erschaffen hat, ist wie er, ewig und unendlich und damit ohne Angst. Diese Welt ist ein Traum. Wer traeumt diesen Traum? Ich, der dies liest.

Verantwortlichkeit

[Alle Kommentare ausblenden] (4) Bin ich damit fuer alles verantwortlich, was ich sehe, hoere und erfahre? Ja, denn es gibt niemanden ausserhalb von mir. Gott hat mich als Eins mit sich erschaffen. Alles, was ich mir vorstelle, erscheint mir wirklich, auch wenn es nicht wahr ist, wie diese Welt. Ich kann mich nicht von Gott trennen, denn es gibt nichts ausserhalb von ihm.

Das Scheitern aller Befreiungsversuche

[Alle Kommentare ausblenden] (5) Die Kommunisten (um nur nur ein Beispiel fuer alle dieser Versuche zu nennen) sind mit ihren Versuch gescheitert, die Welt zu verbessern. Ist das Ziel einer Verbesserung unserer Situation mit politischen Mitteln ueberhaupt erreichbar? Ohne Vergebung: Nein. Warum? Sobald ich die Probleme ausserhalb von mir suche, muss ich scheitern.

Die Loesung: Vergebung.

[Alle Kommentare ausblenden] (6) Da alles ich selbst bin, faellt jedes Urteil ueber irgendetwas in dieser Welt sofort auch mich zurueck. Durch Vergebung kann ich mich von meinem Groll befreien und ihn nicht mehr in der Verurteilung anderer zu rechtfertigen suchen. Ich kann immer nur mich selbst verurteilen, denn alles, was ich sehe, ist eine Projektion meines Geistes.

Reagiert die Welt auf die Veraenderung des Geistes?

[Alle Kommentare ausblenden] (7) Gewiss, jeder weiss das. Doch wir haben uns beigebracht, alle Erfahrungen in dieser Richtung aus unserer Wahrnehmung herauszufiltern. Ist damit der Geist des Einzelnen in der Lage die ganze Welt zu befreien? Wenn er zu voelliger Vergebung bereit waere, ja!

Bleibt die Welt unsere Heimat?

[Alle Kommentare ausblenden] (8) Sobald wir uns erinnern, Wer wir sind und Wo wir noch immer sind, behaellt die Welt nur noch den Wert, Schauplatz der Befreiung aller zu sein. Willkommen zu hause!




Quelle: http://www.opentheory.org/geistesbefreiung/text.phtml
(Last Software Update: 04.09.2002, 06:13)