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Der Job des Maintainers
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Maintainer: Denk Mal, Version 3, 01.10.2003  Druckversion
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Status: Aktiv

Einleitung

[Alle Kommentare ausblenden] (1) Ok, nachdem viel hin und her diskutiert wurde, möchte ich jetzt einen konkreten Vorschlag machen, der aus dem Kommentar 1.4.5.1.1.3.1 aus Version 1 resultiert.

[Alle Kommentare ausblenden] (2) Damit man Version 1 besser lesen kann, habe ich eine abgeschlossene Version 2 erstellt. Diese ist Version 1 minus alles was ich als Maintainer diese Projekts für Spam oder irrelevant halte. Dies hier ist dementsprechend Version 3.

Was ist Spam?

[Alle Kommentare ausblenden] (3) Spam ist repressiv = es behindert eine Kommunikation zwischen Leuten, die versuchen auf einer Gemeinsamen Basis zu diskutieren, indem Beiträge gepostet werden, die dieser Basis entbehren. Spammer machen noch nicht ein mal den Versuch, mit anderen auf eine gemeinsame Basis zu kommen.

[Alle Kommentare ausblenden] (4) Toleranz, die eine repressive Praktik toleriert ist falsch verstandene Toleranz.

[Alle Kommentare ausblenden] (5) Man kann zwar annehmen, dass der IQ der meisten hier Versammelten hoch genug ist, um offensichtlichen Schwachsinn zu erkennen, das Problem ist aber dass es Arbeit ist, Jörg Schneiders Schwachsinn beim Lesen rauszufiltern. Das Problem ist, dass die Kommentare von z.B. Robert Halbhuber eine Vernünftige Diskussion behindern, bei der man versucht sich zu verständigen.

[Alle Kommentare ausblenden] (6) Wenn sich Spammer mit ihrer Praktik gegen den Diskurs wenden, d.h. ihn behindern, dann ist es eine ziemlich dumme Idee, zu versuchen, ihnen mit diskursiven Mitteln zu begegnen (z.B. offene Diskussion führen etc.) Deshalb braucht ot mE ein außer-diskursives Instrument, um dem Problem zu begegnen.

Die GFDL macht Zensur unmöglich

[Alle Kommentare ausblenden] (7) Da die Projekte hier unter der GNU Free Documentation License stehen, kann jeder damit machen was er will. Denn wenn ein 'Diktator' dich aus einem Projekt rausschmeißt, kannst du dir einfach das Projekt nehmen und mit dem Text ein neues Projekt (auch hier auf ot) aufmachen. In dem bist du dann der 'Diktator'. Das ganze nennt man Fork.

[Alle Kommentare ausblenden] (8) Wenn du der einzige Andersdenkende warst, oder ein Spammer, dann wirst du in deinem geforkten Projekt ziemlich einsam sein. Wenn der erste 'Diktator' aber Leute vergrault, die meinen etwas wichtiges zu sagen haben, dann werden die es in ihrem Projekt sagen. Und dann wird ihr Projekt vielleicht aktiver als das Originalprojekt. Vielleicht stirbt sogar das Projekt des ersten 'Diktators' aus, weil viele Leute fanden, dass das, was er zensiert hat, wichtig war.

[Alle Kommentare ausblenden] (9) Im Endeffekt ist der 'Diktator' also gar keiner. Ein Diktator hat definitionsgemäß uneingeschränkte Macht. Das hat der Koordinator eines Projekts der freien Software jedoch nicht: Er muß gutmütig sein, hat also eben keine uneingeschränkte Macht. Die Praxis in der freien Software verhindert also Diktatoren (wie z.B. ...) , und das Gerede vom "gutmütigen Diktator" halte ich für sehr, sehr irreführend.

Spam braucht gar nicht gelöscht werden

[Alle Kommentare ausblenden] (10) Man braucht Spam überhaupt nicht löschen. Es reicht, dass man einen 'Ort' schafft, an dem er ausgeblendet ist, also nicht stört. Dabei darf es ruhig einen anderen 'Ort' geben, wo der Spam weiter gepflegt wird.

[Alle Kommentare ausblenden] (11) Wichtig ist nur, dass diese Orte verschieden sind, damit die Beiträge der Spinner nicht die Diskussionen im ersten 'Ort' behindern. Das ist ein großer Unterschied zum löschen, entfernen, zensieren.

Konkretes Szenario innerhalb eines Projektes.

[Alle Kommentare ausblenden] (12) Ich stell mir das so vor, dass ich als Maintainer eines ot-Projektes 'Beispiel' einen Jörg rausschmeiße, weil er spamt.

[Alle Kommentare ausblenden] (13) Technisch könnte der Rausschmiss darin bestehen, dass der Jörg zwar noch Absätze kommentieren kann, dass diese Absätze (und alle, die er bisher geschrieben hat) aber ausgeblendet sind (und evtl. wieder eingeblendet werden können). Evtl. würde er für die Mailingliste geblockt. Anonyme Beiträge wären ebenso blockiert/ausgeblendet.

[Alle Kommentare ausblenden] (14) Ich als Maintainer hätte dann technisch die Macht solche voreingestellten Ausblendungen vorzunehmen.

[Alle Kommentare ausblenden] (15) Wenn Jörg damit nicht zufrieden ist, kann er den Projekttext nehmen und daraus ein eigenes Projekt 'ANB' ('Anb ist Nicht Beispiel') erstellen, in dem er der Maintainer ist. Dort kann er seine Beiträge wieder ein- und meine ausblenden.

[Alle Kommentare ausblenden] (16) Die Zukunft wird zeigen in welchem Projekt mehr Leute mitmachen, bzw der bessere Text entsteht (vielleicht entstehen zwei verschiedene aber beide gute).

Szenario unter Projekten

[Alle Kommentare ausblenden] (17) Wenn der Maintainer eines Projektes ähnliche Befugnisse für ganze Unterprojekte hat, dann kann er in 'seinem' Teil des Projektbaums auch Projektspam unterbinden.

[Alle Kommentare ausblenden] (18) Unter Projektspam verstehe ich, dass ganze Projekte im Sinne des oben definierten Spams eingerichtet werden.

[Alle Kommentare ausblenden] (19) Der Maintainer hätte also die Möglichkeit, zu verhindern, dass sich Projekte, die sich nicht um die gemeinsame Basis des 'Mutter'-Projektes scheren (also sie weder teilen, noch darauf eingehen), als 'Kinder' an das 'Mutter'-Projekt angehängt werden. Wieder würde gelten: Mach das woanders! Nicht aber: Das darfst du (überhaupt) nicht sagen!

[Alle Kommentare ausblenden] (20) An anderer Stelle ist von Projektrankings geredet worden. Die halte ich nur dann für sinnvoll, wenn wirklich alle (angemeldeten) User ein Projekt raten können. Eine (gewählte?, selbsteingesetzte?) Kommision halte ich nicht für gut. Das widerspricht m.E. der Natur elektronischer Massenkommunikation, wie auch ot sie darstellt.

Weitere Vorschläge

[Alle Kommentare ausblenden] (21) Wer noch weitere Vorschläge hat, möge sie an diesen Absatz hängen.




Quelle: http://www.opentheory.org/maintainer/text.phtml
(Last Software Update: 01.10.2003, 07:35)