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Regeln für das Projekt Enzyklopädie

Maintainer: Torsten Wöllert, Version 2, 31.03.2000
Projekt-Typ: halboffen
Status: Archiv

I. Wie lebt es sich am besten in und mit einer Arbeitsgruppe?

(1) Qualität überzeugt mehr als tausend Worte. Kein Mitverfasser sollte seine Arbeit über Gebühr herausstellen, sondern die Anerkennung seiner Arbeit dem Urteil der Mitglieder seiner Arbeitsgruppe überlassen.

(2) Geänderte Artikel sollten stets an die moderierte Arbeitsgruppe zurückgegeben werden. Ihre Verbreitung am Moderator und der Arbeitsgruppe vorbei (außer zu rein privaten Zwecken) stiftet Verwirrung und behindert die Arbeit der Gruppe.

(3) Kritik sollte stets an dem diskutierten Artikel oder am Ergebnis einer Arbeitsgruppe, nicht aber an der fachlichen Kompetenz seines Autors oder Moderators vorgetragen werden.

(4) Schwächen und Fehler sind am einfachsten und effektivsten zu beseitigen, indem man eine bessere Variante vorschlägt, nicht indem man jemandes Fehler der Vergangenheit aufrechnet.

(5) Abweichende Meinungen sollten innerhalb der Arbeitsgruppe geklärt werden. Der Moderator der Gruppe sollte die Meinungsvielfalt fördern und sie in entsprechende Artikelvarianten einfließen lassen.

(6) Meinungsunterschiede sollten klar als solche benannt werden, sie sind eine wichtige Richtschnur bei der Klassifizierung der einzelnen Artikelvarianten.

(7) Alle Entscheidungen sollten im Voraus mit den Beteiligten abgestimmt werden. Dabei hat derjenige mit dem größten Beitrag zum Ganzen naturgemäß auch das größte Mitspracherecht ("authority follows responsibility").

II. Was sollte man beim Schreiben eines Artikels beachten?

(8) Jeder Artikel sollte das halten, was er verspricht. Ansonsten sind Enttäuschungen und Missverständnisse vorprogrammiert, egal wie originell oder tiefschürfend er auch geschrieben ist.

(9) Einen Artikel zu einem neuen Sachbereich oder eine komplett neue Sichtweise auf einen bereits behandelten Gegenstand zu schreiben ist in der Regel lohnender, als einen bereits bestehenden Artikel durch eine leicht geänderte Variante zu ersetzen.

(10) Artikel zu Themen mit einer geringen "Halbwertzeit" sind für eine Enzyklopädie ungeeignet. Sie veralten zu schnell und erfordern zu viel Pflege. Ungepflegte Artikel können aber den Ruf des gesamten Projekts in Mitleidenschaft ziehen. Der Inhalt eines Artikels sollte mindestens für einige Monate stabil bleiben können.

(11) Ein Artikel sollte von der Zielgruppe leicht verstanden und zitiert werden können. Nur dann wird der Artikel weite Verbreitung finden.

(12) Die Zielgruppe eines Artikels (allgemeines Publikum, Wissenschaftler usw.) sollte angegeben werden, um eine optimale Klassifizierung zu fördern.

(13) Wenn bereits benutzbares Material vorhanden ist, sollte es auch benutzt und kenntlich gemacht werden. Das spart Arbeit und erhöht die Wirkung des Artikels.

(14) Die gängigen akademischen Zitierregeln sollten unbedingt eingehalten werden, einmal um den Autoren die gebührende Anerkennung zu Teil kommen zu lassen, um mit zuverlässigen oder einschätzbaren Quellen zu arbeiten, aber auch aus rechtlichen Gründen.

(15) Obwohl es nicht zwingend erforderlich ist, sollte jeder Mitwirkende seine eigenen akademischen Referenzen in Bezug auf den bearbeiteten Artikel angeben, um seinem Beitrag entsprechendes Gewicht zu verleihen.

(16) Es sollte immer darauf geachtet werden, dass der Artikel in allen seinen Teilen einfach in andere Sprachen übersetzt werden kann. Insbesondere sollte man bei Grafiken usw. genug Platz für längere Wörter in anderen Sprachen vorsehen.

(17) Fremdsprachige Ausdrücke sollten mit einer Aussprachebeschreibung versehen werden. Dabei sollten die Regeln der International Phonetic Association angewandt werden, wie dies auch große Wörterbuchverlage tun (z.B. Langenscheidt, Klett/Pons, Collins, Harrap, Robert).

III. Was kann man zur Vervollkommnung seines eigenen Artikels tun?

(18) Zunächst sollte man nicht von der in der Lizenz vorgesehenen Möglichkeit Gebrauch machen, wesentliche Änderungen ("Substantive Modifications") am Text von vornherein auszuschließen. Nur dann kann der Artikel ein Eigenleben entfalten.

(19) Jeder Verfasser ist auch gleichzeitig der Maintainer seines eigenen Artikels. Je schneller und kooperativer man auf Anregungen reagiert, desto höher wird die Qualität letztendlich sein, und desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Eigenleben des Artikels an seinem Verfasser vorbei entwickelt.

(20) Man sollte versuchen, Anregungen zur Vervollkommnung aus einem möglichst breiten Interessentenkreis zu gewinnen, auch ausserhalb des Projekts.

(21) Je mehr ein Artikel im ersten Ansatz zur Diskussion einlädt und Offenheit zeigt, desto wahrscheinlicher werden wertvolle Anregungen sein. Deswegen kann es durchaus sinnvoll sein, schon frühe, ungeschliffene Entwürfe zur Diskussion zu stellen.

IV. Was sollte man beim Vervollkommnen eines fremden Artikels beachten?

(22) Wenn der Verfasser von der in der Lizenz vorgesehenen Möglichkeit, wesentliche Änderungen ("Substantive Modifications") am Text auszuschließen, Gebrauch gemacht hat, kann man inhaltliche Verbesserungen nur dem Verfasser vorschlagen, diese aber nicht selbst in den Text einbringen.

(23) Wenn man mit dem Inhalt eines bestimmten Artikels grundsätzlich nicht einverstanden ist, sollte man nicht versuchen, in zu verändern, sondern einen eigenen Artikel zum gleichen Thema verfassen. Dies gebietet der Respekt vor dem Verfasser und fördert die Meinungsvielfalt.

V. Welche Formate können benutzt werden?

(24) Prinzipiell können alle Datenformate verwendet werden, die von Programmen in der Public Domain bearbeitet werden können. Die Aufnahme von Artikeln in die Enzyklopädie kann jedoch erst erfolgen, wenn sie im XML-Format vorliegen und der DocBook DTD entsprechen.

(25) Um eine einfache Verwendbarkeit und damit weite Verbreitung zu erreichen, sollte man sich an folgende Leitlinien halten:

(26) - Das bevorzugte Format für alle Artikel ist die XML-Variante der freien DocBook DTD. Alle Texte und anderen Bestandteile (Bilder, Video, Ton usw.) sollten in diesen Rahmen eingebunden werden.

(27) - Man sollte sich möglichst an bereits vorhandenen Artikeln orientieren, um die Datenkohärenz zu erhöhen.

(28) - Für audio-visuelle oder programmtechnische Bestandteile sollten in der Open Source Community gebräuchliche Formate eingesetzt werden.

(29) - Wenn eine Optimierung für bestimmte Bildschirmtypen notwendig ist, sollte eine Auflösung von 800x600 Bildpunkten bei 256 Farben als Normalfall betrachtet werden.

(30) Ein unsauberes Datenformat führt dazu, das der Artikel ohne Nachbesserung nicht verwendbar ist. Es ist nicht gesagt, dass sich ein Freiwilliger findet, der diese Nachbesserung vornehmen wird.

(31) Insbesondere ist darauf zu achten, keine Browser-spezifischen Datenfomate oder Sprachelemente zu verwenden.

(31.1) 06.04.2000, 20:29, Daniel Popescu: Dieser Paragraph ist eigentlich überflüssig, wenn der Text in DocBook DTD und XML vorliegt.

(31.1.1) 07.04.2000, 12:41, Torsten Wöllert: Stimmt, er war auch eigentlich mehr für die "multimedialen" Teile eines Artikels gedacht, also Klänge, Filmchen usw. Sollte ich klarer formulieren.

VI. Welche Größe sollte ein Artikel haben?

(32) Im Prinzip gibt es keine generelle Größenbeschränkung für die Annahme von Artikeln.

(33) Die einfache Benutzbarkeit lässt jedoch folgende Beschränkungen als ratsam erscheinen:

(34) - Kein Artikel sollte mehr als 10.000 Textzeichen beinhalten. Ansonsten ist es höchst unwahrscheinlich, dass er Aufnahme in eine spätere Veröffentlichung (Distribution) finden wird.

(35) - Jeder Bestandteil eines Artikels sollte in einer Datei von höchstens 30 KByte Platz finden, weil ansonsten das Laden per Internet zu schwerfällig wäre.

(36) Umfangreichere Texte sollten nicht als Artikel sondern als Aufsatz gekennzeichnet werden. Sie eignen sich für besondere Veröffentlichungsformen wie Anthologien.

VII. Welche Artikel werden nicht in die Enzyklopädie aufgenommen?

(37) Da wir auf Meinungsvielfalt größten Wert legen, möchten wir möglichst alle qualitativ hochwertigen Artikel aufnehmen. Es gibt aber Grenzen, die die Aufnahme von Artikeln verbieten, die:

(38) - die Privatsphäre von Menschen verletzen oder persönliche Beleidigungen enthalten,

(39) - die legitimen Rechte anderer Leute verletzen, etwa durch die Nichteinhaltung gängiger Zitierregeln,

(40) - die gegen die Grundsätze des Völkerrechts verstoßen bzw. dazu aufrufen,

(41) - die im Konflikt zu nationalen (bspw. religiös motivierten) Gesetzen stehen und nicht darauf hinweisen, um gegebenenfalls eine Verbreitung in diesen Regionen zu verhindern.

(42) Im Übrigen liegt die Befolgung dieser Regeln im Interesse jedes Einzelnen, da die Verfasser inhaltlich für ihren Artikel verantwortlich sind.

VIII. Wie wird man Moderator einer Arbeitsgruppe?

(43) a) Man gründet eine Arbeitsgruppe zu einem neuen Sachbereich.

(44) b) Man bekommt die Aufgabe vom vorigen Moderator der Arbeitsgruppe übertragen. Davon sollte der alte Moderator der Klarheit wegen alle Gruppenmitglieder frühzeitig in Kenntnis setzen.

(45) c) Man bemerkt, dass in einem Sachbereich schon einige Zeit keine Aktivitäten mehr zu verzeichnen sind, dass aber etwas gemacht werden müsste. In diesem Falle teilt man allen Mitgliedern der Arbeitsgruppe oder, wenn diese unbekannt sind, allen Mitgliedern des Enzyklopädie-Projekts mit, dass man diese Arbeitsgruppe gerne wiederbeleben möchte und bereit wäre, die Aufgabe des Moderators zu übernehmen. Gibt es nach einer angemessenen Wartezeit keinen Widerspruch, so kann man sich als Moderator dieser Arbeitsgruppe betrachten und dies nach außen kundtun.

IX. Welche Eigenschaften sollte ein Moderator haben?

(46) Ein Moderator sollte offen gegenüber anderen Meinungen sein und diese gleichberechtigt nebeneinander (und neben seiner eigenen Meinung!) stehen lassen können.

(47) Ein Moderator sollte ein ausgeprägtes Urteilsvermögen besitzen, um Qualität als solche zu erkennen und zu würdigen.

(48) Ein Moderator sollte Leistungen würdigen und dies auch nach aussen kommunizieren. (Ehre wem Ehre gebührt.)

(49) Ein Moderator sollte nicht versuchen, seine eigene Person in den Vordergrund zu stellen.

(50) Ein Moderator sollte stets versuchen, klare Mehrheiten innerhalb der Arbeitsgruppe für wichtige Entscheidungen zu finden, Entscheidungen aber nicht aufschieben, sondern Artikel möglichst schnell einordnen (oder ablehnen).

X. Was tut eigentlich der Moderator?

(51) Der Moderator legt die Anzahl der aufzunehmenden Artikelvarianten fest, wobei er einen vernünftigen Kompromiss zwischen Wahrung der Meinungsvielfalt und einfacher Benutzbarkeit anstrebt. Die Anzahl hängt sehr stark vom behandelten Begriff ab, als Mittelwert kann man aber von einer Obergrenze von 10 Varianten pro Begriff ausgehen. Dabei sind kontrastierende Varianten nur leicht voneinander abweichenden vorzuziehen.

(52) Der Moderator stellt alle Artikel des Sachbereichs der jeweiligen Arbeitsgruppe zur Diskussion und entscheidet, gegebenenfalls gemeinsam mit den Lektoren oder im Moderatorenkollegium, über die Aufnahme und Klassifizierung des Artikels.

(53) Dabei werden anonym oder unter Pseudonym eingereichte Artikel in aller Regel mit einer niedrigeren Gewichtung als namentlich gezeichnete Artikel versehen.

(54) Der Moderator/Lektor darf den Namen eines Mitverfassers eines Artikels nur mit dessen ausdrücklichem Einverständnis aus der Versionsgeschichte dieses Artikels löschen.

XI. Was kann ein Moderator tun, wenn es zu viel Arbeit gibt?

(55) Der Moderator kann seinen Sachbereich untergliedern und für die einzelnen Unterbereiche neue Moderatoren finden, die den jeweiligen Sachbereich mit einer neuen Arbeitsgruppe in eigener Regie bearbeiten.

(56) Jeder Moderator kann Lektoren bestimmen, die gemeinsam mit ihm die Klassifizierung der Artikel des Sachbereichs vornehmen.

(57) Der Moderator kann sich die Arbeit mit anderen, gleichberechtigten Moderatoren teilen, also ein Moderatorenkollegium bilden.

(58) Schließlich kann der Moderator die Arbeit an einen neuen Moderator übergeben.

XII. Wie arbeiten die Moderatoren verschiedener Sachbereiche zusammen?

(59) Für jedes Sachgebiet ist ein koordinierender Moderator zuständig, der die Zusammenarbeit und Abstimmung der Moderatoren fördert.

(60) Als Richtschnur für die typische Größe eines solchen Sachgebiets sollte gelten, dass für dieses Sachgebiet sinnvollerweise ein eigenes Fachlexikon erstellt werden kann.

XIII. Wer ist eigentlich wofür verantwortlich?

(61) Für den Inhalt eines Artikels ist der Maintainer verantwortlich. In der Regel wird das wohl der Verfasser sein.

(62) Für die Einordnung eines Artikels ist der Moderator verantwortlich. Er kann diese Verantwortung an einen Lektor delegieren.

(63) Für die Datenkonsistenz insgesamt und die Infrastruktur ist die Projektkoordinierungsgruppe, also das Gremium Encyclopaedia Aperta, verantwortlich.

XIV. Wie kann man das Projekt unterstützen, ohne selbst zu schreiben?

(64) Um die Anziehungskraft der Projekts zu vergrößern, muss eine stets aktuelle Webseite unterhalten werden. Die Namen der Mitwirkenden werden auf der Webseite aufgeführt.

(65) Freiwillige, die an der schlüssigen Verbindung der einzelnen Artikel und an der Überprüfung und gegebenenfalls Verbesserung der verwendeten Formate arbeiten, werden besonders benötigt (und geschätzt). Da ihre Namen oft nicht in der Autorenliste der einzelnen Artikel auftauchen, werden sie auf der Ebene von Sachbereichen aufgeführt.

(66) Zahlreiche Arbeitsgruppen müssen die Grundlagen der Enzyklopädie erarbeiten und auf dem neuesten Stand halten. Eine rege Teilnahme an ihnen ist lebenswichtig für das Projekt. Insbesondere Arbeitsgruppen zu folgenden Themen werden am Anfang benötigt:

(67) - Organisationsform (e.V., Satzung, Steuerbefreiung, internationale Anbindung usw.)

(68) - Internetplattform (Domain, Server, Werkzeuge usw.)

(69) - Ausarbeitung und Anwendung einer einheitlichen Klassifizierung

(70) - Verschlagwortung

(71) - Verbindung der Artikel (Links), effektive Mechanismen dafür [zu Varianten, Übersetzungen, verwandten Begriffen, entsprechenden Webseiten]

(72) - XML-Editor und Umgebung

(73) - HTML-Eingabeformulare und Umwandlung nach XML

(74) - Open Source Multimedia Tools

(75) - Verbindung zu anderen Internet-Projekten

(76) - Kontakt zu nichtkommerziellen Förderern (Unis, Bibliotheken, Förderprogramme usw.) und evtl. Sponsoren (Suchmaschinen usw.) - Öffentlichkeitsarbeit

(77) - Arbeitsinfrastruktur und Datenbank (Anzeige nur fertige Artikel / Artikel in Diskussion / Neuheiten usw. sowie Anzeige fehlender Übersetzungen / Klassifizierung / Verschlagwortung usw. sowie Anzeige offener Stellen im Projekt - Suche nach Freiwilligen usw. usf.)

(78) - Kontakt zu Mitwirkenden (community support) [Informationen von allgemeinem Interesse, Motivationspflege usw.]

(79) - Lizenzfragen

(80) - evtl. Freikauf von Datenbeständen (international)

XV. Wer kann mitmachen, wer soll mitmachen?

(81) Mitmachen können alle natürlichen und rechtlichen Personen, also Leute, Firmen, Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, Vereine usw., und zwar überall auf der Welt, vorausgesetzt sie haben einen Internet-Anschluss. Es gibt keinerlei Einschränkungen bezüglich Herkunft, Alter, Geschlecht, Glauben, Tätigkeit usw. Das Mitmachen kostet jede Menge Arbeit, aber - abgesehen von den Internet-Kosten - kein Geld.

(82) Wer also in seinen Interessengebieten zum Wachsen der Enzyklopädie beitragen will und auch bereit ist, die Hege und Pflege der von ihr/ihm verfassten Artikel für einen längeren Zeitraum zu übernehmen oder eine(n) Nachfolger(in) dafür zu suchen, sollte mitmachen. Besonders wichtig ist es dabei, ein Thema von verschiedenen Seiten zu beleuchten, also sind Leute mit fundierten Meinungen gefragt, auch und besonders wenn sie nicht stromlinienförmig sind.

(83) Wer darüberhinaus das Wachstum gärtnerisch begleiten und an der Klassifizierung mitwirken will, sollte sich als Moderator für einen passenden Sachbereich betätigen. Dafür ist dann aber erheblich mehr Zeit mitzubringen als ein paar Artikel zu verfassen und zu pflegen.

(84) Prinzipiell kann man auch unter Pseudonym mitmachen, insbesondere bei der Verbesserung von Artikeln ist das unproblematisch. Verfasser und Moderatoren müssen allerdings ihren Klarnamen der Projektkoordinierungsgruppe bekannt machen, die diese Information aber außer im (hoffentlich nie eintretenden) Falle von Rechtsstreitigkeiten keinem Dritten zur Verfügung stellen werden.

XVI. Ich möchte gerne einen Artikel schreiben. Wie geht das am besten und was kommt da auf mich zu?

(85) Am besten, du nimmst dir einen schon vorhandenen Artikel und krempelst ihn nach deinem Geschmack um. Solange du nichts an den in spitzen Klammen stehenden Begriffen änderst, brauchst du dich um die Formatfrage nicht weiter zu kümmern. So einfach kann XML sein ;-) Vergiss dabei aber nicht, den Titel zu ändern und dich als Verfasser einzutragen.

(86) Als nächstes lädst du den fertigen Artikel ins Forum des jeweiligen Sachbereichs und stellst ihn damit zur Diskussion. Normalerweise bekommst du dann Anregungen und Verbesserungsvorschläge von anderen Mitgliedern der Arbeitsgruppe des Sachbereichs, die du aufnehmen solltest aber nicht musst.

(87) Wenn du nun der Meinung bist, das dein Artikel soweit in Ordnung ist, bittest du den jeweiligen Moderator um die Aufnahme des Artikels in den Bestand der Enzyklopädie-Datenbank. Der Moderator wird den Artikel entweder klassifizieren und aufnehmen oder ablehnen und um Überarbeitung bitten.

(88) Wenn der Artikel aufgenommen ist, kann es sein, dass dich auch weiterhin Anregungen und Verbesserungsvorschläge erreichen, da du als Verfasser zunächst einmal auch der Maintainer dieses Artikels bist. Wenn du darauf allerdings nicht reagierst, kann es sein, dass ein anderer die Rolle des Maintainers übernimmt, dein Artikel also ein Eigenleben an dir vorbei beginnt. Um Missverständnisse zu vermeiden, solltest du also der Arbeitsgruppe klar Bescheid geben, ob du gewillt bist, die Rolle des Maintainers für deinen Artikel zu übernehmen oder nicht.


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