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Die Sexualisierung des Subjekts (jenseits der Psychoanalyse)
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Maintainer: Daniel Sanin, Version 1, 05.08.2005  Druckversion
Projekt-Typ:
Status: Final

Die Ausgangslage der Fragestellung ist folgende:

[Alle Kommentare ausblenden] (1) Die meisten Kinder empfinden bei der Vorstellung, einem anderen Menschen die Zunge in den Mund zu stecken bzw. eine fremde Zunge in den Mund gesteckt zu bekommen, erst mal Ekel. Dasselbe trifft im Schnitt auch auf jenes Bild zu, die Organe, mit denen bis dato hauptsächlich uriniert wurde, „zusammen zu führen“ oder diese oral zu stimulieren.

Die Fragestellung/en ist/sind diese:

[Alle Kommentare ausblenden] (2) Wie kommt es, dass die konkreten Sexualorgane Ziel von Begehren werden? Wie werden Körperteile, z.B. das Gesäß oder die weibliche Brust, sexuell aufgeladen? Wie verknüpfen Burschen/Männer Sexualität und Macht? Und wie ist das bei Mädchen/Frauen? Ist die Sexualisierung des Subjekts immer mit einer wie auch immer gearteten Form der Gewalt verbunden, mit einer ersten Überwindung vor der organischen Intimität des/der Anderen?

Zur Psychoanalyse:

[Alle Kommentare ausblenden] (3) Ich möchte in diesem Projekt gerne ohne Psychoanalyse auskommen, da ich dieser sehr skeptisch gegenüber stehe. Ihr „Begriffsrealismus“ z.B. verschleiert oft mehr als dass er kläre. Die Psychoanalyse zu diskutieren, wäre wohl ein eigenes Projekt, um das es hier aber nicht gehen soll.




Quelle: http://www.opentheory.org/sexualisierung/text.phtml
(Last Software Update: 05.08.2005, 14:46)