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Philosophie und Todesstrafe
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Maintainer: Joachim Kübler, Version 2, 03.07.2003  Druckversion
Projekt-Typ:
Status: Final

[Alle Kommentare ausblenden] (1) 1.Durch die Jahrtausende hindurch hat das archaische Ritual der Todesstrafe bestand. Jahrtausende hindurch wurden Menschen unter den grausamsten Bedingungen hingerichtet und wurden so Opfer einer Justiz, die von Machtdünkel, religiösem Fanatismus und einem fehlgeleiteten Ideal von Gerechtigkeit geprägt ist. Es soll nun gezeigt werden, daß es die Todesstrafe ein Verstoß ist gegen das elementare Menschenrecht auf Leben und darum abzuschaffen ist, sofern ein Staat ein Rechtsstaat und die menschliche Gesellschaft eine wirklich menschliche sein will.

[Alle Kommentare ausblenden] (2) 2.Hier in V.2 soll es um den Begriff der "Gerechtigkeit" gehen. Dazu stelle ich als Diskussionsanfang folgende Behauptungen auf:

[Alle Kommentare ausblenden] (3) 3.Die Todesstrafe folgt nicht dem allgemeinen Prinzip einer Gerechtigkeit, welche von der Idee der Würde des Menschen geprägt ist.

[Alle Kommentare ausblenden] (4) 4.Gerechtigkeit sollte dem Ideal der "Goldenen Regel" folgen.

[Alle Kommentare ausblenden] (5) 5.Die Todesstrafe dient nicht dem Wohlergehen aller Mitglieder eine Gemeinschaft, daher kann sie nicht utilitaristisch begründet werden.

[Alle Kommentare ausblenden] (6) 6.Inwieweit kann "Gerechtigkeit" religiös begründet werden? Bereits das Christentum zeigt einen sehr deutlichen Wandel des Begriffes der Gerechtigkeit, welcher bereits im Alten und Neuen Testament unterschiedlich bewertet wird.




Quelle: http://www.opentheory.org/todesstrafe/text.phtml
(Last Software Update: 03.07.2003, 21:23)